
Du, Schatz, kann du heute die Kinder zum Fußball bringen?
Mama, ich brauche bis morgen noch ein Schreibheft für die Schule.
Wann kommst du mich mal wieder besuchen?
Lass uns mal wieder treffen und ein bisschen quatschen.
Stopp!
Willst du das alles wirklich? Musst du dass alles machen? Alles alleine?
Passt das in deinen heutigen Zeitplan?
Übernimm Verantwortung für dich. Deine Zeit und deine Kapazität und Energie ist kostbar und begrenzt.
Sei ehrlich zu dir und alle anderen. Sag auch mal Nein in Wertschätzung deiner eigenen Person.
Ein Nein zu den anderen ist immer ein Ja zu dir selbst.
Wenn du so re-agierst, bist du klar für deine Mitmenschen. Deine Kinder z. B. lernen von dir, wie es ist, liebevoll für sich selbst einzustehen, statt sich immer wieder für andere aufzuopfernund sich zu kümmern. In diesem Wort steckt auch das Wort Kummer.
Es kann natürlich am Anfang auf Unverständnis oder maulende Kinder stoßen, wenn du ab jetzt anders handelst. Wessen Aufgabe ist es denn, rechtzeitig an das Schreibheft für die Schule zu denken?
Gehst du in die Schule oder dein Kind? Unterstützung und Hilfe darf irgendwann in Loslassen und Zuspruch zur Eigenständigkeit münden. Dein Kind wird dann sicher sehr stolz auf sich sein.Es lernt, Schritt für Schritt Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, statt den leichten Weg zu wählen – ich frage erstmal Mama. Die meckert zwar, aber macht es dann trotzdem.
Auch unser Mond gönnt sich in regelmäßigem Rhythmus Phasen der Sichtbarkeit und des Rückzugs.
Diese Rhythmen kennen wir alle. Kennst, lebst und liebst du denn schon deinen eigenen Rhythmus? Ich unterstütze dich gerne, wieder in deinen Rhythmus zu kommen.
Alles Liebe - Birgit